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Weihnachtsgruß und Jahreslosung 2019

Die Jahreslosung für das Jahr 2019 lautet: Suche Frieden und jage ihm nach – Psalm 34, 15

 

Frieden – welch schöner Wunsch. Frieden ist ein seltener Zustand, ja fast schon unerreichbar. Man muss nicht einmal die große Weltsituation sehen mit all den Kriegen und Konflikten. Ein kleiner Streit am Arbeitsplatz, eine erbitterte Auseinandersetzung in der Familie, sind Beispiele für Unfrieden. Niemand will wirklich Streit haben, trotzdem passiert es und gleichzeitig sehnen wir uns, tief im Herzen, doch nach Frieden und Besinnlichkeit.

Was zerstört Frieden? Warum ist es so schwer Frieden zu finden und Frieden zu erhalten? 

Ein paar unschöne Worte reichen schon aus. Oder wenn ich den Anderen ausgrenze, keine Worte mehr mit ihm wechsele, dann entsteht Unfriede.

Unzufriedenheit: Meine eigene Unzufriedenheit führt zu Streit, zu unbedachten Worten, zu Verletzungen des Anderen. Doch was kann der Andere für meine Unzufriedenheit?

Enttäuschung: Aus lauter Enttäuschungen über eine Situation, in der ich vielleicht ungerecht behandelt wurde, entsteht schnell Wut und die Unmöglichkeit, vergeben zu können. 

Ichbezogenheit: Mir, meiner, mich. Was habe ich davon? Es geht erstmal um mich und meine Bedürfnisse. Kommen die zu kurz, entsteht Unfrieden.

Eifersucht: Der Andere kann etwas besser als ich, sieht besser aus, wird mehr bewundert. Wer kennt solche Situationen nicht? Eifersucht ist oft ein Stachel im liebevollen Miteinander.

Man kann viel über den Frieden reden, aber zum Frieden etwas beizutragen, fängt bei jedem selbst an. Doch unsere eigenen menschlichen Schwächen, die uns meistens selbst gar nicht bewusst sind, verhindern, dass wir uns auf die Suche nach Frieden machen können.

Unsere eigene Sensibilität, unser egoistisches und ängstliches Handeln, lassen den Unfrieden entstehen. Wir haben den Blick auf uns selbst gerichtet, anstatt auf den friedvollen Umgang miteinander. Diese Erkenntnis erleichtert uns das Suchen nach Frieden. 

Dann können wir auch beginnen dem Frieden nachzujagen. Es ist jedoch ein Änderungsprozess in uns nötig. Menschsein fängt da an, wo ich den Anderen und mich selbst verstehen lerne. Wenn ich mich selbst nicht mehr so wichtig nehme und den Mitmenschen vielmehr als gleichwertig ansehe. Wenn ich auf den Anderen zugehen, ihm die Hand zur Vergebung reichen kann. 

Wo der Mensch im Mittelpunkt steht, da entsteht Frieden.

Wo der Mensch Respekt erfährt, entsteht Frieden.

Wo der Mensch verstanden und akzeptiert wird, entsteht Frieden.

Wo ich bereit bin, dem Anderen zu vergeben, da entsteht Frieden.

Zum Ende des Jahres möchten wir als ECKD KIGST Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen in unser Unternehmen sowie für unsere harmonische und friedvolle Zusammenarbeit danken. Ihnen, Ihren Mitarbeitenden und Ihren Familien wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest, kommen Sie gut ins neue Jahr!

Freundliche Grüße,

Rudolf Müller und Michael Otto

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