ECKD KIGST GmbH
So verstehen wir perfekte
IT-Systeme. Menschlich.

Rechenzentrum

Die ECKD KIGST GmbH nutzt die Allianz der Hersteller Cisco und Netapp in Form des "FLEXPOD" mit einer VMware Virtualisierung. Der so genannte „FLEXPOD“ ist ein Infrastruktur-Paket, in dem Blade-Server, Netzwerk- und Speichertechnologien sowie Funktionalitäten zum Management der IT-Infrastruktur in einer Komplettlösung vereint sind.

Die folgenden Kernargumente ergeben sich für das Gesamtsystem:

  • Durch den „FLEXPOD“ erhält der Auftraggeber ein optimal abgestimmtes System, welches sich dynamisch erweitern lässt.
  • Die Plattform ist im Vergleich zu herkömmlichen Serversystemen im Energieverbrauch bis um das doppelte effizienter.
  • Die Blade-Server sind extrem dicht gepackt, sodass auf der gleichen Rack-Fläche doppelt so viele und deutlich leistungsfähigere Blades untergebracht werden können.
  • Die Komplexität der Verkabelung im Rechenzentrum nimmt um bis zu 90 % ab, die Architektur gestaltet sich hierdurch übersichtlicher und einfacher in der Administration.
  • Geschultes Fachpersonal mit Erfahrungen im Einsatz der hochmodernen Technologie ist bei der ECKD natürlich vorhanden.

Hauptbestandteile des Systems sind das Cisco Unified Computing System (UCS), ein Netapp Metrocluster und die Virtualisierungslösung VMware vSphere.

Für die Kommunikation in das Internet oder Intranet wird ein zweistufiges vollständig redundantes Firewallsystem eingesetzt.

Gebäude und Infrastruktur

Das Rechenzentrum befindet sich in einer ehemaligen Bunkeranlage in einem Kasseler Vorort. Diese wurde in den 50er Jahren erbaut und von der Telekom als Hauptvermittlungsstelle genutzt. Im Jahr 2010 wurden die Räumlichkeiten vollständig auf die Bedürfnisse der neuen Technik umgebaut.

Das Rechenzentrum ist - getrennt über zwei Hauseinführungen - redundant an das Internet, sowie an das Hochleistungs-Netzwerk der Deutschen Telekom angeschlossen. Dadurch werden dedizierte Netzwerkverbindungen in einem privaten Netzwerk ermöglicht.

Die Betriebsräume des Rechenzentrums sind mit einer doppelten Rauch-Sensorik sowie einer Löschanlage ausgestattet.

Strom und Klima

Die Stromversorgung erfolgt primär über zwei 120 kVA Stromzuführungen. Im Bedarfsfall kann über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) auf eine 100 kVA Netzersatzanlage umgeschaltet werden. Die Netzersatzanlage kann für 48 Stunden im Dauerbetrieb die benötigte Energie zur Verfügung stellen.

Auf den Rechenzentrumsflächen existieren zwei vollständig getrennte Stromkreisläufe, die immer aus der zentralen, im Dauerbetrieb arbeitenden, Online-USV versorgt werden.

Auf jeder Rechenzentrumsfläche existieren zwei redundante Klimaschränke, um Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant zu halten.